Aus dem neuen Leben eines Taugenichts, Folge 1

Rückblende, Winter 2009: Der Hund ist fast vier Jahre alt und hat einen Großteil davon im Tierheim verbracht. Ursprünglich als junger Hund ausgesetzt, später dann aggressiv, nicht vermittelbar. Schon gar nicht an Männer, da gehe er „sofort drauf“, so die Mitarbeiterinnen des Tierheims. In seine Nähe lassen möchte man mich nicht. Also der richtige Kandidat für uns. Warum einfach, wenn man sich das Leben auch schwer machen kann?
Jaws

Von Fortschritten und Rückschlägen soll fortan berichtet werden, von Erfolgen und auch vom Scheitern. Und weil einiges davon schon geraume Zeit zurück liegt, müssen wir zunächst für eine Reihe von Begebenheiten in die Vergangenheit reisen. Der Erstkontakt zum angeblichen „reinen Frauenhund“ gestaltet sich jedoch relativ unkompliziert. Nach einem Schichtwechsel im Tierheim fange ich eine andere Mitarbeiterin ab, die den Hund ausführen möchte: Der Hund soll raus? Schön, ich wollte ihn mir sowieso ansehen. Unterwegs lasse ich den Rüden in Ruhe und bin ihm im Gegenzug herzlich egal, das austauschbare andere Ende der Leine. Meine Geschlechtszugehörigkeit stellt kein Hindernis dar, die erste Hürde wäre genommen.

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