Im Wald, da ist der Räuber

Der Winter ist nicht die beste Jahreszeit, einen Hund zu übernehmen. Man verlässt nach Feierabend das Haus, es ist gerade eben noch hell.

Fünfzehn Minuten später sieht es schon ganz anders aus, der Wald verfinstert sich.

Nach weiteren 15 Minuten erahnt man den Weg allenfalls…

… und ist dann froh, wieder in die Zivilisation zurück zu finden.

Es hilft aber alles nichts, es muss sein. Der Weg zum ausgeglicheneren Hund führt über ausgiebige Bewegung in allerlei Umgebung. Das gilt für jeden Vierbeiner, umso mehr aber für einen überdrehten Kontrollfreak wie den Rio. Da geht es einstweilen nicht darum, dem Hund beizubringen, auf ein Kommando hin irgendwelche Dinge zu tun; es geht darum, ein wenig innere Ruhe in den Hund zu bringen. So ward die Disziplin nicht nur vom Hund eingefordert, sondern auch uns auferlegt. Jeden Abend, ob es regnete, stürmte, schneite, nass und matschig war, wir waren eineinhalb Stunden am Stück mit dem Guten Bubi unterwegs. Ganz gleich, ob der Tag anstrengend war und wie spät es am Abend schon war.

Im Frühjahr und Sommer wäre das weit angenehmer und hätte ich die freie Wahl, dann käme der nächste Hund wohl in einer angenehmeren Jahreszeit ins Haus.

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