Streetworker

Folge 28, Aus dem neuen Leben eines Taugenichts

Etwa zehn Monate nach Übernahme aus dem Tierheim

Die werte Leserschaft beschleunigt dieses Blog ganz schön und wird wohl dafür sorgen, dass es nicht einmal die Lebenserwartung eines Hamsters hat. Wenn das so weiter geht, bin ich bald durch mit meinen Berichten.

Pfeifen wir dennoch auf die Chronologie und bleiben beim derzeitigen Thema, der Sicherheit im Straßenverkehr. Der Gute Bubi lernt, dass er die Straße nicht betreten darf. Nie. Nie, ohne dass ich es zuvor ausdrücklich erlaube. Einem angehenden Blindenhund kann man sicheres Führen im Straßenverkehr beibringen, es ist seine Aufgabe, jede Gefährdung des Blinden zu verhindern. Das können diese Hunde sehr gut: Der Blinde vertraut dem Hund sein Leben an. Warum nicht anderen Hunden eine Portion davon verabreichen? Hier nun also der Rio beim Abschluss einer Lebensversicherung. 

Er darf auch dann nicht auf die Straße, wenn ich ihn mit der Leine dorthin ziehe. In den beiden Situationen, in denen ich im 45 Grad Winkel auf seine Straßenseite gehe, rufe ich ihn mit Namen. Auch diesen Ruf muss er verweigern, er darf sich nur auf seiner Seite dorthin bewegen, wo ich ankommen werde. Er bekommt kein Kommando für Steh oder Sitz oder sonst etwas. Einzig die Straße ist tabu. Das ist mein Raum, den darf er nur betreten, wenn ich es ihm gestatte.

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