The bike formerly known as Colnago, Part 3

Nun muss der kreuzbube sich sputen, wenn er die Turmerkundungen und Landpartien noch rechtzeitig im zu Ende gehenden goldenen Herbst in sein roadbook eintragen will. Heute war’s nichts mit dem Schreiben, denn zunächst händigte die freundliche Postbotin mir eine Reliefkarte aus. Alle Achtung, sage ich da nur, die versenden in 3 D ohne Aufpreis!

Während ich mit dem Finger auf der Plastik auf und ab fuhr, lief die Postbotin noch einmal zu ihrem Auto und schleppte einen großen Karton heran. Vom gleichen Absender wie dem der Karte.  Wie er das macht, weiss ich nicht, Karte aus Afrika, Karton vom Rhein.  Erneut kann ich nur sagen: ein Tausendsassa!

Auspacken durfte ich noch und dann hat die carodame darauf bestanden, dass sie die Fotos vom Kartoninhalt höchstselbst veröffentlichen werde und ich allenfalls einen weiteren Appetithappen zeigen dürfe. Sie bildet sich ein, besser fotografieren zu können, was totaler Mumpitz ist. Kamera auf „auto“ gestellt und schon läuft’s beim kreuzbuben phototechnisch wie geschmiert.

Ich muss nun ans Schrauberwerk gehen, derweil diese grauen Menschen mit ihren grauen Geistern von der Schreckensbehörde, die langfingrig für meinen Geldbeutel zuständig ist, nachhaltig eine Erklärung von mir fordern. Bis zum Wochenende gar. Geduld, meine Damen und Herren im Passivhaus, denn beides geht nun wirklich nicht. 

Der Karten- und Kartonversender hat bereits vorausgesehen, dass ich ob der vielfältigen Aufgabenstellung ins Schwitzen kommen werde und seinem Paket eine Reinigungsflüssigkeit für mich beigefügt. Passend zu den Rädern aus der kreuzbubenschmiede sind auch die Körperpflegeprodukte custom made… die Verpackung, nicht der Inhalt… hoffe ich…

Als nächstes dann wieder: Türme. Mit Bewegtbildern und Klang!

*edit: Einen Volltreffer ergab das Stöbern im Fundus der Kreuzbubenausrüster vom Bike Department Ost, die (wer rechnet schon damit?) zum perlmuttgrünen Rahmen einen Sattel mit perlmuttfarbenem Bezug beisteuern konnten.

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3 Antworten zu The bike formerly known as Colnago, Part 3

  1. guterbubi schreibt:

    Gemach. Es fehlt noch der Steuersatz, der derzeit aus Südtirol anreist. Die bislang verbauten schwarzen Lagerschalen gingen farblich gar nicht mehr. Und es fehlt auch noch die titanöse Klemme der Sattelstütze, die mitsamt den spacern irgendwo zwischen Taiwan und Leipzig unterwegs ist. Sobald die Steuerlager mal drin sind, habe ich das im Nu zusammen. So ein Rad besteht ja nur aus etwa 20 Schrauben.

  2. ritzelconnection schreibt:

    …ich zitiere und bin auf das Äußerste gespannt: Als Gesamtkunstwerk bezeichnet man ein Werk, in dem verschiedene Künste, wie Musik, Dichtung, Tanz/Pantomime, Architektur und Malerei, vereint sind. Dabei ist die Zusammenstellung nicht beliebig und illustrativ: die Bestandteile ergänzen sich notwendig. Das Gesamtkunstwerk hat eine „Tendenz zur Tilgung der Grenze zwischen ästhetischem Gebilde und Realität“ (Odo Marquard). Es ist kein Hinweis auf die göttliche Schöpfung, wie dies in der Kunst zwischen Gotik und Barock üblich war, sondern es erhebt Anspruch auf eigene Geltung.

    Und die will ich bald sehen :mrgreen:

  3. carodame schreibt:

    Ha! Die vorweggenommene Abbildung des rasenden, diebischen Replikanten auf dem Weg nach San Remo sei geradeso verziehen. Die Erstellung des kompletten Bikes wird mit wohlwollender Strenge beobachtet und auf schneefreies Ausfahrtwetter gehofft. Derweil muss noch der Ausstellungsort gefliest werden…

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