Relax!

Bei der Physiotherapeutin.

badeanstalt„Und jetzt mal ganz locker sein… Lassen Sie mal locker… Locker lassen!“

„ICH BIN DOCH LOCKER!!!“

„Na, daran müssen wir aber noch arbeiten…“

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23 Antworten zu Relax!

  1. kreuzbube schreibt:

    @prieditis: Das Kilo Blei, herrlich! So muss man das vermitteln, mit Sätzen, die vom Ausspruch an für ein Leben lang ins Hirn eingemeißelt sind.

    @fritz: Was glaubst Du, wie sehr ich mich schon angepasst habe? Sogar die Uhrzeiten sage ich brav auf hiesige Weise auf… Die Suppe war gestern schon lecker, ein sehr geschmeidiges Huhn, kann ich nur sagen. Heute ist sie dann schön durchgezogen und schmeckt noch einmal so gut.

    @kelef: Die Tänzerinnen, ja, die müssen dann zusehen, dass sie eine Anstellung als Garderobiere oder an der Theaterkasse finden. Andererseits war das Tanzen Leidenschaft und Beruf. Es gibt Hobbysportler, die fangen mit Mitte 40 erstmals an, sich zu bewegen und wollen dann vom Umfang her den „richtigen“ Sportlern nacheifern, die zu diesem Zeitpunkt schon längst am Abtrainieren sind…

  2. kreuzbube schreibt:

    @Fritz, don’t know much about the french I took trifft es bei mir… meine Französischlehrerin.. schlimm, schlimm… Mein Favorit ist aber Sam Cooke, vor allem wegen A change is gonna come:

    .. und das bringt mich direkt zu Django Unchained: anschauen!

  3. rebekka schreibt:

    Ich habe mir jetzt ein Buch von einem gewissen Froböse gekauft und führe es mir gerade zu Gemüte. UND denke die ganze Zeit beim Lesen: Warum gibt es nicht ein Schulfach namens ‚Körperliche [und meinetwegen auch geistige] Gesundheit‘?!

    • rebekka schreibt:

      … also, passend zum Thema ‚hips don’t lie‘ und so.

    • kreuzbube schreibt:

      Keine schlechte Idee. Man könnte das Fach Sport darin aufgehen lassen und um Theorie zu Gesundheit, körperlicher Betätigung, Ernährung usw. ergänzen. So ein paar Schockfotos, wie sie künftig auf den Zigarettenpackungen sein sollen, wären bestimmt eindrucksvoll… 😉 Oder, von der andern Seite des Spektrums betrachtet, ein Vortrag eines ehemaligen Leistungssportlers, dem heute alles wehtut und der die Knochen kaputt hat.

      Doch, ich denke, das wäre sinnvoll. Als Kind, Jugendlicher und als junger Mensch kommt man doch gar nicht auf den Gedanken, dass „später“ mal üble gesundheitliche Entwicklungen eintreten können. Jeder 30-jährige ist steinalt, so weit weg ist das. Ich würde auch auch kurzerhand die Noten abschaffen, soweit die darauf abstellen, ob einer ein paar Zentimeter weiter springen kann als der andere. Ich selbst war zwar immer gut in Sport (so bestand man früher das Abi: Ne eins in Sport und Religion, mies in Mathe…), aber für einige Mitschüler muss der Sportunterricht das Grauen gewesen sein.

      • Fritz_ schreibt:

        „ehemaligen Leistungssportlers“

        Ich hatte als Spund einen Lehrer, der nebenher Kampfrichter in der Leichathletik war.
        Er hatte so eine Angewohnheit, er stellte ganz plötzlich eine völlig aus dem Zusammenhang gerissene Frage, z.B. welcher Reporter kommentiert meistens beim Skispringen. Wer am schnellsten die Antwort wusste, bekam das Programmheft eines internationalen Sportwettbewerbs.
        Einmal, ich war höchstens zwölf, da hatte er die ehemalige Weltrekordlerin im Speerwerfen Ruth Fuchs zu einem Vortrag eingeladen, abends im Dorfkrug. Ich erinnere mich noch an meine Verwunderung, als sie die Schwierigkeiten des Abtrainierens nach dem Leistungssport schilderte. Stichwort das übergroße Herz auf Normalgröße zurückbringen. Mmh?
        Tja, bei dem einen wächst die Leber, bei dem anderen wächst das Herz, gesund ist beides nicht und das Gehirn hockt brav dabei und denkt sich was.

      • prieditis schreibt:

        Also, ich hatte „Hauswirtschaft“ als Fach.
        Während man von der 7.-9. Klasse mit Schnellkochtopf (und dessen Ventil) experimentierte
        (VERBOTENERWEISE haben mein Küchenpartner und ich beim Erbseneintopf in einem heimlichen Moment das Überdruckventil ausgelöst, sodaß der ganze heiße Dampf ausströmte. Dann haben wir alles mit Sahne aufgefüllt und eine gute Note bekommen, weil die Erbsensuppe viel sämiger war als bei den anderen… BITTE NICHT NACHMACHEN!).

        Ab der 10. Klasse und in der Oberstufe wurde dann aber nur noch theoretisch gekocht.
        WIr beackerten die Atmungskette und wir mussten Bedarfstabellen berechnen für Grund-, Leistungsumsatz. Nicht nur für Sportler und Bauarbeiter, nein, auch für Passivwerktätige.
        Mit entsprechenden Nahrungsplänen in der Schwangerschaft.
        Das war zwar alles nicht so ausgeklügelt wie bei dem Beitrag „Eis für Jungs und Muffins für Mädchen“ aber immerhin ein Anfang.
        Der wichtigste Lehrsatz, den ich damals mitnahm und der manchmal auf Gesellschaften für ungläubiges, mildes Lächeln sorgt:
        „Wenn ich ein Kilo Blei esse, kann ich maximal ein Kilo zunehmen.“

        Aber das ist bestimmt schon überholt… war auch in NRW, das Abi…hihi

      • kelef schreibt:

        man muss sich ja nur überlegen, warum balletttänzer mit um die vierzig in pension gehen – die sind dann im prinzip körperlich da, wo andere mit siebzig sind. denkt ja aber auch kaum jemand darüber nach. und bei leistungssportlern ist es nicht anders, auch wenn sie gar nicht übertreiben, zumindest vermeintlich nicht. das ewige „ein bisserl geht noch“ und „das kann ich auch“ macht viele kaputt. und reparieren funktioniert nur sehr bedingt.

  4. ritzelconnection schreibt:

    Reblogged this on Das Ausfallende.

  5. kreuzbube schreibt:

    Echt? Das ist ein Nachkomme vom berühmten Schwarzenberg? Da schau her.

    Den Sachsen muss es gar nicht heimelig werden, immerhin haben die damals ihr Fähnlein schön nach dem Wind gehängt und die anderen die Arbeit machen lassen.

    Nach Böhmen geht’s für mich dieses Jahr auch mal wieder. Immerhin stammt ein Teil meiner Vorfahren von dort und war zuvor in Wien ansässig, um mal wieder auf die Wurst zurückzukommen.

    • Fritz_ schreibt:

      Zögerlicher Einspruch, euer Ehren, das muss ich noch schnell anmerken.

      „Den Sachsen muss es gar nicht heimelig werden, immerhin haben die damals ihr Fähnlein schön nach dem Wind gehängt und die anderen die Arbeit machen lassen.“

      Oben Erwähntes ist in my humble opinion ein von Preußen und anderen zweifelhaften Sandwüsten gepflegtes hickstorisches Missverständnis.

      Die Sachsen sind meiner Erfahrung nach ein fast unendlich gutmütiges Völkchen. Klopf ihnen einmal auf die Schulter, sag „du machst das schon, mein Gutster, nu!“ und sie dackeln los.

      (Exkurs)
      Nach allem, was man so lesen kann, war das Verhalten des sächsischen Königs unter den Umständen ganz vernünftig und bedächtig. Es lag seit Jahren in der Luft, dass Sachsen aus der französischen Umarmung heraus wollte und konnte niemanden überraschen, dabei hatte Napoleon den sächsischen König in mehr als einer Hinsicht bei den Eiern.
      Dazu Sachsens Erfahrung, dass trotz Verträgen und Absprachen weder Preußen noch Österreich sich zum gegebenen Zeitpunkt loyal zeigten. Wie auch immer, einige Kommentatoren schreiben, das Wechseln der Seiten sächsischer Truppen am 18. Oktober war keinen Moment zu früh und nicht ganz ohne Effekt.

      Irgendwo las ich, das sächsische Korps unter dem württembergischen General Normann lief etwas vor den französischen Truppen, drehte sich dann geschlossen um und ballerte nach hinten los auf die völlig verdutzten Franzosen. Autsch!
      Alles nicht sehr nett, an dem Tag wäre man früh besser nicht aufgestanden.

      Zurück zur Wurst, ich nehme morgen Mittag grüne Bratwurst zum Schnitzel.

      • kreuzbube schreibt:

        Am 18. zog der Korse sich aber schon zurück, weiter nach Leipzig hinein. Ob sich die Sachsen da nicht bereits dachten, jetzt mal nicht länger auf’s falsche Pferd zu setzen? Immerhin, es ging um die Wurst und der Verlierer würde sich erst einmal nicht mehr sattessen können. Ein Festmahl gab es ja nur für die Raben…

        … Hier hingegen gibt’s morgen Mittag, wenn ich vom Rad steige, Huehnersuppe, die carodame hat einen riesigen Topf davon gekocht. Das ist Teil meines neuen Wellnessprogramms, rechtzeitig das richtige essen… 😉

      • Fritz_ schreibt:

        Ich kann die Suppe gleichsam riechen! 🙂

        Das ist doch kein Schwanzvergleich, Manno! Joke: Du musst dich aber langsam mit Sachsen akklimatisieren und endgültig lang machen.
        Bei alten Freunden von mir habe ich immer gerne die Systemfrage gestellt, wenn einer die falschen Klischees nicht zur richtigen Zeit parat hatte: Obacht, mein Lieber, bist du sicher, du hast für Sachsen noch ein aktuelles Visum, du dämlicher Preuße/Anhalter/Bayer/Friese/Rheinländer oder sonstiger zu kurz Gekommener? (Ist nur Spaß.)

        Ich hoffe im Interesse der Esskultur, für die Suppe musste wenigstens ein altes Huhn herhalten und kein Rabe .

  6. prieditis schreibt:

    Ist das eigentlich der Schwarzenberg*, der damals die Völkerschlacht…?

    *Natürlich meine ich „ein Nachkomme“, „Erbe“, etc. ABer das klingt nicht so gut ;o)

    • Fritz_ schreibt:

      So ist es offenbar, ein x-Urenkel vom Feldherrn, die Welt ist ein Dorf!
      Das ist 2013 auch schon wieder 200 Jahre her und ich befürchte, heuer werden sie an Ort und Stelle das ein oder andere Scharmützel mit Laiendarstellern in schönen bunten Uniformen und mit Hilfe von Zündplättchen nachstellen, peng peng. Und es wird allen beim Erinnern an das Heimschicken der Franzmänner ganz heimelig in der Unterbuxe sein.

      Der Völkerschlachtphallus versperrt jetzt auch schon genau 100 Jahre die Sicht vom Deutschen Platz auf den Südfriedhof. Aber es ist andererseits beruhigend zu wissen, wie dem Allgemeinwohl dauerhaft verbunden die Mitgliedsbeiträge der Steinmetze in hartem Granit angelegt sind.

  7. Fritz_ schreibt:

    Ach, ich sehe es. Das war ja der Kollege Kunstmaler mit dem Blutdruck 180/170.
    In Leipzig sollte traditionell die Versorgung mit handwerklich ordentlicher Wurst eigentlich ganz gut sein, so ein Westpaket nimmt man trotzdem gern, ich spreche aus Erfahrung. (wo ist hier die Smilie-Taste)

    Mir fällt da eine Story ein, wo ich mit einer Truppe Fans von Austria Wien (Fußball) zu einem Spiel in Böhmen war in Reichenberg, tschechisch Liberec.
    Dort lebst du im Prinzip den ganzen Tag von Kilbasa (eine fettriefende Wurst mit Senf zu Graubrot) und natürlich böhmischem Bier.
    Bei dem Fußballspiel wurden mittels Sinsang vereinzelt auch ganz erstaunliche Aussagen zur landsmannschaftlichen Zuordnung getätigt, aber das ist eine andere Geschichte.
    Was mich schnurstracks zur gestrigen Wahl in Böhmen führt, wo die fortschrittlichere Wahl der konservative Kandidat Schwarzenberg aus Österrreich gewesen wäre, aber auch da ist die Nachkriegszeit in Tschechien noch nicht vorbei.
    Mittagessen ruft!

  8. kreuzbube schreibt:

    Haha! Bei mir liegt der Fall aber anders. Ich gehe ja gern da hin. Mein medizinischer Stab ist prima.

    „Muskeltonus viel zu hoch“. Ich fühle mich wie ein millionenschwerer Fussballer, dessen Beine für den Verein so kostbar sind, dass er perfekt umsorgt wird. Wahlweise wie ein teures Pferd, das nicht durch falsches Geläuf oder falsches Training verheizt werden soll.

    Pflaster: Ich arbeite ja derzeit auch mit Elektrostimulation (solche Sätze wollte ich schon immer mal loswerden) und die Kontakte bestehen aus so Silikonpads, die unglaublich kleben. Wenn man die dann abmacht, und drunter sind Haare, das kann den Blutdruck auch…

    PS: Der Dank des Tages geht nach Wien, denn ich werde sogar international mit Nahrungsergänzungsmitteln umsorgt:

    • Fritz_ schreibt:

      Mit Knobi die Wurst? Wenn du genug davon verspachtelst, werden die Gefäße so wunderbar geschmeidig, dass von Blutdruck gar keine Rede mehr sein kann.

      • kreuzbube schreibt:

        Die Würste sind waren hervorragend gewürzt. Aber da mein Blutdruck ohnehin ebenfalls hervorragend ist, verbuche ich sie einfach unter seelische Gesundheit = Genuss.

    • kelef schreibt:

      sie wissen ja: essen und trinken hält leib und seele zusammen.

  9. prieditis schreibt:

    Also, als ich bei der Steinschneiderei war, da sollte ich auf einen Stuhl und dann wurde der Blutdruck gemessen. 180 zu hab ich vergessen. Nur, weil ich nicht wusste, daß ein Pflaster entfernt wird… Soooo locker war ich…

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