Im Pleistozän

„Denn Gold find‘ man bekanntlich im Dreck 
und Straßen sind aus Dreck gebaut“ Marius Müller-Westernhagen, Mit 18 (…rannt ich in Düsseldorf rum…)
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Neandertal.  Talabschnitt der Düssel zwischen Erkrath und Mettmann. 1856 Fundort von Knochenfragmenten des Neandertalers (und damit dessen Namensgeber), der sich neben dem homo sapiens aus dem homo erectus entwickelte und vor etwa  30.000 Jahren verschwand.
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c_3In einer Woche bin ich da. Zurück am Rhein. Da bin ich geboren und groß geworden,  in einer anderen Landeshauptstadt als der, die ich nun erstmals besuchen werde. Die Vorfreude ist groß und meinen Begleitern auf der Tour rund ums Neandertal möchte ich noch ein paar Worte mitgeben. Es besteht kein Grund zur Sorge wegen befürchteter übermäßiger Anforderungen, auch nicht für jene, die Neuland betreten.

Der Start läuft denkbar einfach ab. Wir treffen uns 10:00 Uhr in Mettmann in der Könneckestraße 25 (Berufsschule Neandertal) beim Veranstalter RV Edelweiss Mettmann 1906. Wir sind bis dato: aphro child, cut, kreuzbube, mark793, prieditis. Jeder füllt einen Zettel aus mit seinem Namen, bezahlt ein paar EURO Startgebühr und damit sind schon alle Formalitäten erledigt. Wenn Ihr gefragt werdet, ob ihr Wertungskartenfahrer seid: Nein, seid ihr nicht. Das sind jene Mitglieder des Bundes Deutscher Radfahrer, die sich bei jeder derartigen Veranstaltung ihre Punkte abholen und dann am Jahresende eine kleine Auszeichnung bekommen. 

c_4Anders als der Neandertaler müssen wir nicht auf die Jagd gehen. Es wurden ja bereits Steigungsprozente in den Raum geworfen, die wird es wohl in dieser Form nicht geben. Wir fahren eine Strecke, die potentiell von jedem Breitensportler zu bewältigen sein soll. Höhenprofile von Strecken sehen mit ihren Ausschlägen immer schlimmer aus, als sie es tatsächlich sind.  Schaut es euch selbst an, ein hübsches kleines Programm macht die Berechnung von Steigungen leicht. Ins Höhenprofil reinschauen, dann ein paar Werte in den Steigungsrechner eingeben und ihr stellt fest, da ist nichts, was steiler als eine Autobahnbrücke wäre. 

Das Tempo richtet sich nach dem am wenigsten Schnellen. Wir fahren keinem davon, das bedarf wohl keiner Betonung. Sollte unterwegs einer, aus welchen Gründen auch immer, ausfallen, müssen nicht alle ihre Ausfahrt abbrechen, sondern können gerne weiterfahren. Ich bleibe dann mit zurück, würde allerdings darum bitten, im Falle eigener Unpässlichkeit ebenfalls nicht alleine in der Fremde zurückgelassen zu werden. 

Die Strecke ist mit Richtungspfeilen ausgeschildert, aber natürlich nicht, wie bei einem Radrennen oder bei Laufwettbewerben, für den Verkehr gesperrt. Den Autofahrern ist nicht bekannt, dass da eine Radveranstaltung stattfindet und sie werden nicht rücksichtsvoller fahren als sonst.

Erfahrungsgemäß gibt es nicht viele Pannen. Wenn sich dennoch jeder einen Ersatzschlauch einsteckt, müssen wir im Fall der Fälle auch dann nicht am Wegesrand flicken, wenn einer mal zwei Platten haben sollte. Die beste Vorbeugung dagegen ist ausreichend Druck auf dem Reifen, ich fahre mit etwa 7,5 bis 8,0 bar.

c_1Verpflegung gibt es unterwegs an den Kontrollpunkten. Wir radeln zwar ums Neandertal, bewegen uns aber nicht außerhalb der Zivilisation. Es wird keiner vom Fleisch fallen. Wer auf Nummer sicher gehen will, steckt sich einen Riegel in die Trikottasche und beugt so dem Hungerast vor. Alternativer Tipp des Olympioniken: kleine Schnitten Mischbrot, mit Tomatenmark bestrichen. Getränke gibt es unterwegs natürlich auch und ihr könnt eure Trinkflaschen neu befüllen. Meinen Zaubertrank kennt ihr schon. Wer Schorle bevorzugt, verzichtet unterwegs vielleicht besser auf den Wein und greift zu Saft, im Verhältnis 1:2 mit Wasser verdünnt. 

wetter_0106Das Wetter: Die Wettervorhersage für den 01. Juni ist mit Vorsicht zu genießen, oftmals verändert sich dies noch, je näher der Termin rückt. Die bisherigen Aussichten sehen Tagestemperaturen zwischen acht und 14 Grad bei überwiegend blauem Himmel bis 16 Grad und Regen und leichten Regen am Morgen vor. Die Temperaturen empfinde ich als angenehm, weder friert man noch fließt der Schweiß in Strömen. Wer morgens dick eingepackt aus dem Haus tritt und sich mollig warmgehalten fühlt, der hat zu viel an und wird das nach ein paar Kilometern merken. Beim kreuzbuben sehen die Kleidungschichten in etwa so aus:

P1020481Kurze Hose, Unterhemd (neudeutsch: baselayer), kurzärmliges Trikot drüber. Irgendwas um den Hals, irgendwas auf dem Kopf unter dem Helm. Dann die Dinge, die sich, wenn’s zu warm wird, unterwegs ausziehen und nach hinten in die Trikottasche stopfen lassen: Eine Weste gegen den Wind, Armlinge und Knielinge zumindest für die morgendlichen ersten Kilometer. Selbstverständlich nichts, was aus Baumwolle wäre und unterwegs wie ein nasser Lappen am Leib klatscht.

Ob’s tatsächlich regnet, werden wir erst wissen, wenn der Termin nahe rückt. Eins ist aber klar: Ich fahre auf jeden Fall, wenn ich schon mal da bin. Regenkleidung packe ich ins Auto, wenn der Wetterfrosch erkennbar missmutig herumhockt. 

Zu guter Letzt, denn auch das muss sein: Wer eine Pinkelpause braucht, bekommt sie auch. Wir schauen dann alle zu fahren dann locker in neutralem Tempo weiter, so lässt es sich leicht wieder Anschluss finden. 

Das wäre für’s Erste das, was mir dazu einfällt. Noch Fragen?  Dann geht’s raus und fahrt’s Rad.

Wenn ich nur wüsste, welches Rad ich anziehe…?

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27 Antworten zu Im Pleistozän

  1. kreuzbube schreibt:

    „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“, hat der Sepp Herberger einst gesagt.

    „Heute ist nicht alle Tage – ich komm wieder, keine Frage“ meinte der Rosarote Panther, was als kidsches Motto doch durchgehen sollte.

    Besten Dank für die Wünsche, ich hoffe die zusätzliche Dozentenstelle an der medizinischen Fakultät ist zeitlich befristet und verlangt keine Überstunden.

  2. kid37 schreibt:

    Ich wünsche euch allen viel Spaß! Tolle Idee, ich drück die Daumen und setze mal unbeschwert aufs nächste Mal/Jahr.

  3. kreuzbube schreibt:

    Mein lieber Jörg, die ausgestorbenen Verwandten werden einen Übungsleiter wie mich gehabt haben, der sie in den Untergang geführt hat… Aber ich bin hoffnungsvoll, alle haben heimlich trainiert. Dazu muss man wissen, die denken ja, dass ich als Blogsportler… naja, es wurde schon verlangt, dass ich als „Zugmaschine“ fungiere. Das mir…

    Am Freitag jedoch sind der Pinselschwinger und ich erst einmal in Sachen Kunst unterwegs. Der Freddy Mercury hat’s besungen:

    Bicycling on every Wednesday evening
    Thursday I go waltzing to the Zoo
    I come from London town
    I’m just an ordinary guy
    Fridays I go painting in the Louvre
    I’m bound to be proposing on a Saturday night
    I’ll be lazing on a Sunday afternoon

  4. prieditis schreibt:

    „Weltmeister oder der Tod!“ ;o)

  5. justbiking schreibt:

    Nur Mut meine Herren, ihr seid nicht die Einzigen, die im Neandertal (aus)gestorben sind! Während die Ursache für das Ableben unserer Verwandten weiterhin unklar ist, werden bei Euch wenigstens eindeutige Fundstücke(Kettenglieder mit Hautpartikeln, Gelsättel mit Blutspuren oä.) den Paläontologen der Nachzeit ein wissendes Lächeln auf die Lippen zaubern und Euch eine gewisse Berümtheit bescheren – posthum freilich.
    Viel Spass und Kette links!

  6. cut schreibt:

    Fein, so werde ich es machen (sofern es der Kleiderschrank erlaubt). Der Countdown läuft.

  7. kreuzbube schreibt:

    Als Übungsleiter werde ich eine Keule als Motivationshilfe bei mir führen und wenn’s regnet suchen wir uns eine Höhle, machen ein Feuer und hinterlassen der Nachwelt Wandkritzeleien…

  8. ritzelconnection schreibt:

    Auf denn, allen Protagonisten die sich um den Übungsleiter versammeln werden: gute Beine im Neandertal 😉

  9. kreuzbube schreibt:

    Benjamin, ich hab‘ nichts anzuziehn

    So ist das, wenn man wie ich radmäßig am Existenzminimum lebt. Dieses Rad wollte ich in den Kofferraum packen:

    Colnago Vintage Crosser

    Bei jüngsten Wartungsarbeiten ist dann ein erst 25 Jahre alter Plastikring an einem Bremsarm gebrochen. Damit konnte man nicht rechnen. Nun habe ich zwar jemanden gefunden, der just diese Bremse an mich zu veräußern bereit war, aber noch ist sie nicht da und eingebaut werden müsste sie auch noch.

    Der Griff zum nächsten Rad ist einer zu einem kaputten Griff. Eine Operation am offenen Schalthebel wird erforderlich. Eine sehr, sehr kleine Feder tief in seinem Innern ist gebrochen. Statt sauberem Klacken offenbart sich ein breiiges Rühren in den Gängen.

    Campagnolo Ergopower Einzelteile

    Indes, ein Lob auf die Fa. Campagnolo ist angebracht. Der Hebel lässt sich reparieren und Campa verkauft alle Einzelteile einzeln, besagte Feder (im Bild die kaputte) gibt es für 2,50 EUR.

    Campagnolo Ergopower Innenleben

    Der Hebel ist repariert, aber nun müssten noch neue Züge rein, dann muss alles eingestellt werden, Lenkerband ist zu wickeln. Dazu habe ich diese Woche weder Zeit noch Lust. Ich werde wohl auf eins der Räder mit einer großen Kurbel zurückgreifen, will aber nicht klagen: mark793 hat’s kurzerhand den Rahmen zerlegt.

    • mark793 schreibt:

      Tja, da uns Deinen Steigungsberechnungen zufolge eh nur ein paar Autobahnbrücken erwarten, braucht es auch nicht zwingend eine Kompaktkurbel. Was jetzt nicht heißt, dass ich noch schnell den Rettungsring abschraube, um Gewicht zu sparen. 😉

  10. carodame schreibt:

    Naja, Cola dort, wo es auch wenig zu essen gibt passt dann wohl wieder, da geht der Zucker direkt ins Zielorgan…
    Bei Euch Wohlernährten wird´s Insulin mobilisiert, der Ofen brennt, der Hunger kommt, der Gaumen klebt, Flaschen leer, Augen hohl, Haut knistert, Freude verfliegt, Panik steigt auf,
    jemand steigt ab, nie wieder auf… ;), ähem, also nur Mut! Ein Teilnehmer oder Fan steht mit einer guten Flasche Rotwein am Wegesrand. So der Plan.

  11. don ferrando schreibt:

    @mark793
    Mit dem schönen Chesini bin ich kaum mehr gefahren vor dem Schneefall.
    Das hatte ich mir überhaupt nur gekauft, weil ich den Sommer und Frühherbst über regelmäßig fleißig mit dem Tourenrad unterwegs war und auf eine reine Fahrmaschine umsteigen wollte.

    • mark793 schreibt:

      Ah, Ihr Pensum vor dem Erwerb des Italo-Renners hatte ich nicht vollumfänglich auf dem Zettel. Gleichwohl bleibts für mich (basierend auf den eigenen Erfahrungen) dabei: So ein kurzfristigerer Formaufbau baut sich halt auch schneller wieder ab, und nach einem einigermaßen konstant durchfahrenen Jahr mit nur gelegentlichen größeren Anstrengungen fällt es leichter, einen Teil der Form über den Winter zu retten ohne sich allzusehr zu verausgaben.

      • kreuzbube schreibt:

        Wenn man bei Null startet, geht in drei Monaten richtig viel. Fast hält man sich schon für einen richtigen Sportler… 😉 Nach einem Jahr wundert man sich, wie viel leichter längere Strecken nun gehen und nach zwei Jahren ist man ungefähr da, wo man bei bisherigem Pensum sein kann. Von da an kitzelt man weitere Reserven nur heraus, wenn man den Spaß teilweise beiseite lässt und gezielt trainiert. An diesem Punkt tritt der limitierende Faktor zu Tage: Die Sinnfrage.

  12. carodame schreibt:

    Ruhe bewahren, Männer. Es gibt auch Regenpausen zum Trocknen. Bei dem Fahrtwind 😉
    Übrigens die Mischung 1:2(Saft/Wasser) wird doch noch reichlich süß. Wasser und ein vielleicht 1/5 Saft, so dass es gerade danach schmeckt, Messerspitze Salz. Meine bescheidene Erfahrung. Viel Spaß!

    • prieditis schreibt:

      Jaja… keine Angst…
      Ich nehme als Getränk immer gerne „staatl. Wasserkraningen“ und dann spritz ich Zitronensuggorat hinein. Den Rest kauf ich an der Tankstelle ;o)

    • kreuzbube schreibt:

      Was soll an süß falsch sein? Der versierte Radreisende justbiking hat mir jüngst erst erzählt, wie ihm Cola irgendwo unterwegs, wo weiß ich nicht mehr genau, in Skandinavien Indien oder Burma oder Senegal oder Äthiopien oder China (gibt’s in China Cola?) stets gute Dienste erwiesen hat.

      @prieditis: Wie jetzt? Unterwegs anhalten, wegen einer Sehenswürdigkeit? Auf der Sprintstrecke…?

  13. mark793 schreibt:

    @Don Ferrando, ich denke mal, den entscheidenderen Trainingsrückstand haben Sie womöglich nicht im Frühjahr angesammelt, sondern im Vorjahr. 😉

    @kreuzbube: Zum Wetter kann man jetzt noch keine seriöse Prognose erwarten. Selbst innerhalb der Dreitagesfrist, innerhalb derer sich die Meteorologen halbwegs sicher geben, bleibt ein erheblicher Unsicherheitsfaktor. Also schaumermal. Ob ich auch starte, wenn es permanent Hunde und Katzen regnet, kann ich hier und heute nicht versprechen, aber grundsätzlich habe ich schon fest vor, zu fahren. Bei meinem RTF-Debüt voriges Frühjahr hatte ich die Regenjacke im Auto gelassen und zwei kräftige Güsse abgekriegt, bis auf die Socken und Schuhe ist das meiste während der Fahrt auch wieder getrocknet zwischenzeitlich, und an einer Erkältung bin ich dank sofortiger Maßnahmen nach der Tour knapp vorbeigeschrammt.

    • don ferrando schreibt:

      @Herr Mark,
      Tatsächlich hatte ich in 2012 gut begonnen.
      Sicherlich nicht auf dem Niveau, wie Sie.
      Aber, wenn ich ohne Winterpause so weitergemacht hätte, sich mit recht brauchbarer Steigerung.
      Nun, es hilft alles jammern nichts.
      Rausgehen und Radfahren wie Herr Kreuzbube empfiehlt, soll das Motto sein.

      • mark793 schreibt:

        @Don Ferrando: So hatte ich das ja auch gemeint – eingedenk der Winterpause. Es war ja wenn ich mich recht entsinne schon Spätjahr, als Sie Ihren Renner in Empfang nahmen. Ich glaube Ihnen gern, dass Sie gleich losgelegt haben und sich auch ordentlich steigern konnten. Nur: Um die Form einigermaßen durch den Winter bringen zu können (auch bei deutlich weniger Kilometern) und im Frühjahr nicht fast wieder bei Null anzufangen, hätten Sie wahrscheinlich übers Jahr 2012 verteilt mehr fahren müssen. Das war mangels Rad nicht drin, und so ist das ja auch kein Versäumnis Ihrerseits.

        Ich habe selber die Erfahrung gemacht, dass ich nach recht ordentlichem Loslegen im Herbst 2009 im Winter kaum gefahren bin und dann im Frühjahr 2010 einen ziemlich schweren Start hatte. In den Jahren darauf habe ich mich im Winter bewusst zu etwas mehr Pensum aufgerafft, und diese Kontinuität (ohne dass ich im Winter Riesentouren fahre oder Mords-Höhenmeter schinde) macht sich dann im Frühjahr schon bezahlt.

    • kreuzbube schreibt:

      Tja, die Wetterprognose hat sich binnen zwei Tagen schon komplett gewandelt…

  14. don ferrando schreibt:

    Ach, jetzt bin ich noch trauriger, daß ich dieses Frühjahr so eine faule Sau war und gar nicht trainiert habe.
    Gerne wäre ich mit Ihnen allen in meiner alten Heimat gemeinsam geradelt.
    Ich will es gar nicht auf das wirklich wettermäßig widrige Frühjahr schieben.
    Wäre nur eine billige Ausrede für meine Trägheit. Also Kopfsache. Ich versuche daran zu arbeiten. Dieses und andere Blogs tragen jedenfalls zur Motivation bei!
    Vielleicht Freude wünsche ich den Blogsportlern im nEandertal und freue mich auf entsprechende Bildberichte!

    • don ferrando schreibt:

      Viel Freude in Neandertal sollte es heißen!

      • kreuzbube schreibt:

        Herzlichen Dank! „Vielleicht Freude“ ist ein herrlicher Vertipper. Ich habe ja gleich drei Tage Programm dort, nicht nur auf dem Rad. Die spannende Frage hinter den Kulissen: Werden wir bis dahin Fenster haben oder viel frische Luft…?

        Das Wetter ist dieses Jahr in der Tat ein wenig anzuprangern, vor allem der endlose Winter. Hier, mit östlichen Kontinentalklima, war es regenmäßig bislang nicht soo schlimm. Gestern allerdings hat es uns erwischt. Gleich zu Beginn der Ausfahrt sind wir nass geworden und die letzte Stunde herrschte Dauerregen. Meine Knie fühlten sich an wie kurz angetaute Tiefkühlgans. Seit meiner Regenfahrt nach Dresden finde ich das allerdings nicht mehr so schlimm. Es hilft nichts, sich dagegen zu wehren, nasser als nass kann man ja nicht werden. Nimmt man das Wasser einmal an, dann geht’s – es sei denn, es ist gleichzeitig kalt und man hat Gegenwind…

      • prieditis schreibt:

        Vielen Dank!

        Kunstmäßig, so denn die Route daran vorbei führt, gäbe es eine unheimlich, ich möchte fast sagen: der Natur nachempfundene, hübsche Skulptur eines Neandertalers zu betrachten! Sie wurde in den 1920er Jahren…äh..gemacht und…l ach, ich will nicht zu viel verraten.

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