Go your own way

„You can plan whatever you want, it will come different.“ Transcontinental Race. London-Instanbul. Mehr als 3000 km, 30.000 Höhenmeter. Die Route muss jeder für sich selbst finden.

MELONS, TRUCKS & ANGRY DOGS – TEASER from e r t z u i ° film on Vimeo.

Aus Leipzig, von ertzui film, kommen mit die besten Filme rund ums Rad, ob als Auftragsfilm, Dokumentation oder Kurzfilm. Zum oben angerissenen Ereignis wird es mehrere Teile geben. Part 1 ist seit ein paar Tagen zu sehen. 

MELONS, TRUCKS & ANGRY DOGS – Part 1

Das gefällt dem kreuzbuben, der 2014 ein paar alte Pfade hinter sich lassen möchte. Mal schauen, was daraus wird… 

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23 Antworten zu Go your own way

  1. donferrando schreibt:

    Ich hatte ja mal verlauten lassen, daß ich nur evangelische Mitarbeiter mit Latinum einstelle und einige haben das glatt ernst genommen!
    Wobei….

  2. kreuzbube schreibt:

    Ich gebe mir nach wie vor größte Mühe, dass nichts Gescheites aus mir wird.

    Doch auch ich falle der Bequemlichkeit anheim. Habe ich als Kind die Fahrradteile noch eigenhändig auf der Mülldeponie Schatzinsel ausgegraben, werden sie mir heute bequem an die Haustür geliefert.

  3. donferrando schreibt:

    Kinderlogistik ist schon fast pervers!
    Kein Wunder, daß ich so eine gescheiterte Existenz geworden bin, nachdem meine Eltern mir keine Kinderlogistik gegönnt haben und mich nur mit Freunden draußen spielen ließen.

    • kreuzbube schreibt:

      Ich war als Kind schon ein großer Logistiker. Raus aus der Schule, Ranzen in die Ecke, wenn’s dunkel wurde wieder nach Hause. Das war so eingespielt, das funktionierte jeden Tag wie am Schnürchen.

      • mark793 schreibt:

        @don ferrando: Ich denke nicht, dass Ihre (oder meine) Eltern damals irgendetwas falsch gemacht haben. Nur: Würden wir manches heute noch genauso machen, hätten wir hast-Du-nicht-gesehen das Jugendamt auf der Matte stehen. Hinzu kommt: Ich hatte drei Brüder, Töchterlein ist Einzelkind (von unterschiedlichen Maßstäben, die man bei Söhnen und Töchtern womgöglich anlegt, habe ich da noch gar nicht gesprochen), insofern ist das einfach nur bedingt vergleichbar.

      • prieditis schreibt:

        ad kreuzbube: Also, alles wie gehabt… ;o)

  4. kid37 schreibt:

    Stark. Sehr inspirierende Strecke auch. Ich mag ja The Mitten Riders, drei bis vier junge Damen aus Paris, die recht ambitionierte Touren unternehmen und darüber bloggen. Also Strecken durch Frankreich, von Paris nach London usw. Derzeit sind sie in den USA unterwegs.

    • kreuzbube schreibt:

      @kid37: Inspirierende Strecke… auf der die beiden Protagonisten bei Sturm, Regen und Kälte noch sehr leiden werden… Denn so viel sei verraten, das wird noch über die Entfernung hinaus eine schlimme Schinderei.

      @mark793: Im Dunkeln herumgondeln tue ich zwangsläufig ständig, weil ich ja das meiste mit dem Rad erledige und es derzeit früh finster wird. Aber großen Gefallen finde ich daran nicht, ich mache es halt, um von A nach B zu kommen. Mir ging es aber auch eher um Nachtfahrten in dem Sinne, dass ich schon den ganzen Tag im Sattel gesessen habe und dann noch die ganze Nacht kurbelnd vor mir habe. Auch nach häufigerem Inmichgehen erkenne ich da kein keimendes Verlangen, so dass auch künftige Reisen wohl Tageslichttouren sein werden und somit ein natürliches Limit von 200 km haben werden. Aber wie schon gesagt, je nach Begebenheit/Notwendigkeit kann es auch anders kommen.

      • mark793 schreibt:

        Verstehe, nach dieser Sorte Nachtfahrt verlangt es mich auch eher wenig bis gar nicht. Eher geht es mir darum, nach ein paar Tagen ohne Sattelzeit wenigstens abends mal in die Gänge zu kommen. Mit dem Rad zu erledigen ist hier nicht viel, das meiste lässt sich zu Fuß besorgen – bis auf die ganze Kinderlogistik, die einstweilen noch das Auto erfordert (und mir den Großteil der Jahreskilometerleistung auf die Tachowelle des Darkmobils spult).

  5. cut schreibt:

    Ja. Europa ist groß genug. In jungen Jahren sind wir mal von Basel aus über die Alpen nach Genua geradelt. Von Genua dann nach St. Tropez. Dort in den Zug nach Straßburg (Schnauze voll). Von da aus den Rhein runter nach Düsseldorf. Drei Mann in einem Zelt. Hölle. Heute brauche ich eindeutig mehr Komfort! War aber trotzdem natürlich ein Erlebnis.

    • kreuzbube schreibt:

      Zelt… das ist auch so eine Sache, die ich eigentlich nicht mehr brauche. Primär aber, weil man dann schlagartig irrsinnig viel zusätzliches Gepäck auf dem Rad hat.

      Es zieht mich auch nicht zu Nachfahrten auf dem Rad, das Nahtoderlebnis neulich im Dunkeln mit einem LKW hat mir mal wieder gereicht. Fazit: Gen Abend habe ich gerne ein Kissen unterm Kopf und einen von einer anständigen Mahlzeit gefüllten Magen.

      „Eigentlich“, weil so etwas bei mir stets von heute auf morgen anders kommen kann. Wie ich schon mal schrieb, ich weiß vorher nicht immer, worauf ich mich einlasse, aber hinterher, was ich verpasst hätte.

      Aber jetzt warten Brett und Figuren: Adventsschach bei Kaffee und Kuchen.

      • mark793 schreibt:

        Mit Zelten hab ichs entgegen meiner Vorsätze vor ein paar Jahren nochmal versucht, um meiner Frau einen Gefallen zu tun, aber irgendwie ist das passé.

        Im Dunkeln rumradeln, das hingegen mache ich von Zeit zu Zeit doch recht gerne, wobei ich die Strecken wohlweislich so wähle, dass ich mit einem Minumum an Kraftverkehr konfrontiert bin. Das lässt sich hier am Rhein entlang und auf den vielen Wirtschaftswegen ganz gut machen. Da fällt mir ein, dass ich zu diesem Zwecke noch eine nicht getönte Radbrille brauchen könnte…

  6. kreuzbube schreibt:

    Ja, aber das steht in der Toskana. Da würde ich (trotz Ziel-Bergankunft) auch nicht viele Gedanken an fernere Reisen verschwenden. Grundsätzlich ist mir Europa erst mal groß genug. Wenn ich alleine an den jet lag der Flüge über den großen Teich denke…

  7. mark793 schreibt:

    Beeindruckend. Da darf man ja mal gespannt sein, wozu es Dich im kommenden Jahr so treibt. In 80 Tagen um die Welt? Die Transsib-Strecke runterstrampeln oder mit dem Crosser zu den Nilquellen vorstoßen?

    • kreuzbube schreibt:

      Ganz so weit wird es mich nicht verschlagen… In 2013 habe ich mir ja schon immer mal neue Wege und Zeile gesucht und 2014 wird sich das fortsetzen, mit dem einen oder anderen Auslandsaufenthalt. Aber allzu weit vorauszuschauen ist immer schwierig, da kann zu vieles dazwischen kommen. Transsib und Nilquellen… ja wenn ich eine berufliche Tätigkeit mit garantiertem festen Gehalt, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und und vor allem 6 Wochen bezahltem Urlaub hätte…

  8. kreuzbube schreibt:

    Relaxen in Sachsen? Leider kam da schon einer drauf. Rainald Grebe in Sachsens mitreißender, inoffizieller Hymne. Lauter feine Reime auf die Gewinner des Klimawandels.

    Ob Leipzig, Dresden, Chemnitz, Meißen,
    es ist ganz egal, wie die Käffer heißen.
    Ob Wurzen, Döbeln, Crimmitschau:
    Opiumfelder, Weinanbau!

    Aber ich war live dabei!

  9. kreuzbube schreibt:

    Auch „Relaxen in Sachsen“ kann da nicht mithalten.

    Die Filme von ertzui film sind durch die Bank weg sehenswert. Die Macher fahren auch selbst Rad, und das nicht zu knapp. Wenn man dann die dazu passenden Aufträge an Land zieht, ist das bestimmt eine schöne Sache.

  10. prieditis schreibt:

    Jau, das ist natürlich ein ganz anderes Kaliber als „Wunderschönes NRW“.
    Starke Bilder!

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