Rund um die Hainleite, Epilog

after_work_partykreuzbubes After Work Party rund um die Hainleite endete wie berichtet beim gemeinsamen Abendessen mit Toni und Twobeers. Die beiden hatten an ihrem ersten Reisetag, wie ebenfalls schon angeklungen ist, fast jeden erreichbaren Turm zwischen Magdeburg und dem Brocken abgeräumt. Für den zweiten Tag hatten sie weitere drei Etappensiege in Aussicht. Ein wahrer Champion wie der kreuzbube beweist Großzügigkeit und lässt auch anderen ihren Triumph. So etwas in der Art hätte ich ja zu gerne geschrieben. Die Wahrheit ist: Den in Luftlinie nicht allzu weit von meiner Route gelegenen Bismarckturm in Kelbra hätte ich nicht mehr geschafft. Dazu hätte ich nach der Hainleite-Runde die Unendlichen Kehren des Kyffhäusers hinauf gemusst, alle Serpentinen wieder hinunter und das Ganze retour zum Auto. Es wäre also glatt gelogen, behauptete ich, die beiden verbliebenen Türme (neben dem bei Kelbra steht noch einer in Auleben) im Kyffhäuser völlig freiwillig den Kontrahenten überlassen zu haben.  Die Wahrheit ist aber auch: Vor meinem Start hatte ich noch so gedacht. Es soll doch für den zweiten Tag für jeden von beiden ein Turm drin sein.

panoramamuseum

Die Sixtina des Nordens – Tübkes Monumentalbild in Bad Frankenhausen

Und um weiter bei der Wahrheit zu bleiben, die beiden haben sich jeden einzelnen Turm redlich verdient. Wer’s noch nicht gemacht hat, der kennt das Vergnügen der Auf- und Abfahrten über Schotterwege und Singletrails nicht. Twobeers und Toni haben sie im halben Dutzend gemeistert und am zweiten Tag sogar noch das Kyffhäuserdenkmal angesteuert, das bei meinem letzten Besuch dort noch eingerüstet war. Den Bismarckturm in Kelbra hingegen haben sie nicht geknackt, weil….

... aber davon und von den Etappensiegen in der Magdeburger Börde und im Harz erzählen sie besser und ausführlicher und noch dazu schön bebildert selbst:

Sieben auf einen Streich, oder: ein Spätsommertraum.

Demnächst: Die Unendliche Rundfahrt in Deutsch-Südwest.

Das aktuelle Gesamtklassement der Unendlichen Rundfahrt.

 

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5 Antworten zu Rund um die Hainleite, Epilog

  1. kreuzbube schreibt:

    Naja, meine Tour um die Hainleite hatte auf 120 km gerade mal 2 km Schotter. Das wusste ich vorher schon, deshalb habe ich das Rennrad genommen. In Thüringen neulich wäre allerdings ohne Crosser wenig gegangen und auch auch mit den 32 mm breiten Semislicks hat es mich bergab auf dem schmierigen Boden hingelegt.

    Toni und Twobeers waren ja auch etwas mehr abseits des Asphalts unterwegs, hatten aber wohl wenigstens 28mm breite Conti 4Season aufgezogen.

  2. Anneke schreibt:

    Da haben die Herren so wunderbar geländetaugliches Material im Bestand, aber nein, sie tänzeln auf Ballettreifen durchs Unterholz…..hat die Luft denn immer gehalten?
    Schöne Tour habt ihr gemacht. Tippitoppi, finde ich auch 😉

  3. prieditis schreibt:

    Tippitoppi, diese Tour. Glückwunsch an Twobeers und Tinotoni!
    Ich bin auch gar nicht neidisch, denn im direkten Vergleich….also, ich hätte das so nicht geschafft.
    Auch nicht mit dem Wanderer.

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