Artfahren

lüpertz_beethoven_1Artfahren – ein spin-off der Unendlichen RundfahrtDurch das urbane Lebensumfeld,  aber nicht nur dort, wollen wir uns auf dem Rad mit offenen Augen und offenem Geist treiben lassen. Punkte gibt es für – Kunst. Genauer gesagt für Skulpturen. Aufgestellt im öffentlichen Raum, als Public Art für Jedermann in den städtischen Parks, auf Straßen und Plätzen.  Mitmachen ist simpel: Ihr entdeckt ein Kunstwerk, stellt euer Rad davor und macht ein Foto. Und dann ist es an euch herauszufinden, welcher Künstler das gemacht hat, was ihr da gerade entdeckt habt. Ein paar Zeilen für einen Kommentar, Foto an mich. Fertig.

Außerdem im Reglement: Während die Unendliche Rundfahrt das 19. Jahrhundert durchfährt, beginnen wir hier mit der klassischen Moderne. Was auch immer euch begegnet, es muss aus dem 20. Jahrhundert -oder später– stammen. Schluss mit der Gründerzeit und der Belle Epoque, es geht los mit der Avantgarde des beginnenden 20. Jahrhunderts und allem, was danach kam. Jedoch: Keine Politiker- und Kriegerdenkmäler, keine Friedhöfe, keine Brunnen! Keine Wandmalerei. 

Skulpturen. Dreidimensional. Haptisch erfahrbar.

Ich fasse die Kriterien zusammen:

1) Skulptur 2) öffentlicher Raum 3) ab 20. Jahrhundert 4) Name des Künstlers 5) Rad davor

+++Das Artfahren ist beendet!+++

***
lüpertz_beethoven_2

Markus Lüpertz, Beethoven

Markus Lüpertz, „Beethoven“. Bronze vor dem Bildermuseum Leipzig. Lüpertz: Soldat, Fremdenlegionär, Bergarbeiter. Von der Kunsthochschule verwiesen, später Rektor eben jener Kunsthochschule. Rennradfahrer, Boxer, Erfinder seiner selbst als schöner Mann und Genie.

***

Artfahren – das Gesamtklassement:

1) randonneurdidier: 153
2) Markus: 101
3) kreuzbube: 100 1/2

4) prieditis: 39 1/2
5) carodame: 32
6) crispinus: 3
7) Anneke: 1 1/2
8) traumradeln: 1

348 Antworten zu Artfahren

  1. randonneurdidier schreibt:

    Und hier noch ein paar Funde aus Berlin. Dabei auch die peinlich achtlos platzierte Ikaros-Skulptur auf dem Flughafen Tegel. Als humorigen Ausgleich liefere ich einen Brandenburger Loriot-Waldmops. https://randonneurdidier.wordpress.com/artfahren/

    • kreuzbube schreibt:

      Sehr schöne Skulpturen sind das! Und die Info zum Ziegeljungen begrüße ich sehr. Was man doch alles noch dazulernen kann. Aber… 😉 … aber Kunst hinter einem Zaun und hinter einem verschlossenen Tor, das man nicht durchschreiten kann, ist keine Kunst im öffentlichen Raum. Deshalb gibt es nur vier Punkte.

  2. randonneurdidier schreibt:

    Mein Art-Durst ist noch nicht gestillt. Also war ich nochmal in der großen Stadt unterwegs. Schaut bitte hier – von Lüpertz bis Begas-Bismarck https://randonneurdidier.wordpress.com/artfahren/

    • kreuzbube schreibt:

      Da sind wieder schöne Sachen dabei. Der Rufer hat eine prima Stelle gefunden, an der er steht. Aber dem Henry Moore könne man es in der Tat etwas schöner machen.

      Bismarck lassen wir mal außen vor. Es hatte seinen Grund, weshalb ich keine Politikerdenkmäler mit dabei haben wollte. Denn dann hätten wir jede Menge Abbilder und Reiterstatuen von Kaiser und Königen und den Eisernen Kanzler nach all den Sonderwertungspunkten bei der Unendlichen Rundfahrt doppelt und dreifach – wie z.B. das von Dir gezeigte, vor dem Toni, Twobeers und ich unsere Räder schon geparkt hatten.

  3. randonneurdidier schreibt:

    Zum Abschluß einer 120 km-Tour ins Oderbruch entdeckte ich auf dem Theatervorplatz in Schwedt dieses Stück „Sozialistischer Brutalkunst“. Sandstein ist geduldig – erfreulich für den Künstler.
    https://randonneurdidier.wordpress.com/artfahren/

  4. randonneurdidier schreibt:

    Kaum von der Etappentour zurück, treibt es mich wieder in die Kälte. Macht offensichtlich süchtig. Also habe ich mich in meiner näheren Umgebung nochmal um-gesehen und nach dem geschaut, was ich bisher über-sehen hatte: https://randonneurdidier.wordpress.com/artfahren/

    • kreuzbube schreibt:

      Wer klaut denn Holzfiguren? Ich fürchte, die wurden verfeuert…

      • randonneurdidier schreibt:

        Eichenholz, gut abgelagert – brennt lange. Erstaunlicherweise kann ich im Internet kein Foto mit der kompletten Gruppe finden. Ich erinnere mich aber an die ersten Male der Vorbeifahrt Anfang 2000er. Irgendwie fehlte dann was… Sieht aber auch so eindrucksvoll aus. Die Nieder-Neuendorfer nennen das Werk „Arche“.

  5. kreuzbube schreibt:

    In Leipzig-Stötteritz hat im Jahr 1990 der hiesige Bildhauer Günther Huniat ein Stück von der Berliner Mauer aufgestellt, angemalt und ein Stück Schrott nebst zackig zurechtgelegtem Holz davor installiert. Nun ja.

    („Nun ja“ schreibe ich auch deshalb, weil der Herr Huniat anlässlich der Präsention der oben zusehenden Bronze von Lüpertz zu seinem Künstlerkollegen zu sagen wusste: „Er ist ja ein guter Maler, aber wenn er sich in Plastik und Bildhauerei versucht, geht’s daneben“.)

    Auf der anderen Seite der Straße befand sich bis vor kurzem noch sein öffentlich zugänglicher Skulpturengarten. Der ist nun Vergangenheit, anstelle der kleinen Grünanlage entsteht zur Zeit Wohn- und Geschäftsraum. Im Skulpturengarten hätte ich auf engstem Raum Dutzende von Punkten erzielen können. Es erschien mir aber nicht richtig, das Rad zwei Meter zu schieben, ein Foto zu knipsen, es einen Meter weiterzuschieben, es einmal um 90 Grad zu wenden und zu knipsen und… also lasse ich es bei einem Punkt für das Ensemble bewenden.

    • Markus schreibt:

      Hat der gute Herr Huniat seinem Ensemble auch einen Namen verpasst? Vielleicht hilft der ja zu ergründen was der Künstler uns damit sagen will?
      Das Zeugs vor der Mauer könnte vielleicht ’ne Steighilfe darstellen um die Mauer zu überwinden…

    • randonneurdidier schreibt:

      Der Huniat und der Lüpertz werden wohl in diesem Leben keine Freunde mehr. Beide verfügen bekanntermaßen über reichlich Selbstbewusstsein. Sie werden die Feindschaft genießen.

      • kreuzbube schreibt:

        Ich glaube nicht, dass den Lüpertz das nennenswert juckt. Er kennt doch die Mechanismen des Kunstmarktes seit Jahrzehnten und spielt gekonnt auf dessen Klaviatur.

  6. randonneurdidier schreibt:

    Auf meiner Kälte-Tour hinein ins Sauerland habe ich noch etwas Art gefunden. Die Knipse hat sich auch mit dicken Handschuhen noch bedienen lassen, und die Sonne hat noch einmal gelacht. Hier zum Schauen und Zählen: https://randonneurdidier.wordpress.com/artfahren/

  7. Markus schreibt:

    Angriff auf die 100:
    Ein paar Objekte habe ich noch in meiner Umgebung recherchiert und am Samstag abgefahren. Viele Möglichkeiten gibt es ja nicht mehr, da muss man jede Chance für einen Angriff nutzen.
    Des Meiderichers Wappentier, den Hahn, habe ich hier ja schon mal vorgestellt. Den gibt es in vielfachen Varianten. Eine steht am Beginn der Fußgängerzone und heißt schlicht „Meidericher Hahn“. 1991 wurde die stählerne Skulptur von Wolf Platzen als ein „Symbol der Überlegenheit und Wehrhaftigkeit“ übergeben.

    Ebenfalls in Duisburg-Meiderich, etwas abgelegen in einem Verteilerkreis, ist eine hölzerne Arbeit von Roger Löcherbach aus 2009 zu finden. „Hängepartie“ ist mit der Kettensäge aus der Astgabel eines abgestorbenen Ahornbaumes entstanden.

    Der Künstler Chinmayo lebt in Meiderich und ist daher dort an vielen Stellen vertreten. Im Stadtpark stand 1988 zunächst seine Skulptur „Kleiner Torso“, die zerstört wurde. Als Ersatz dafür gab es 1990 die Steinskulptur „Der Freund“.

    Jetzt geht es in schneller Fahrt hinüber auf die andere Rheinseite nach Moers, wo auf der ca. 70m hohen Halde Rheinpreussen „Das Geleucht“ thront. 2007 wurde diese überdimensionale Grubenlampe als Projekt des Künstlers Otto Piene fertiggestellt und stellt den Bezug zum mittlerweile fast ausgestorbenen Bergbau in der Region dar. In der Mitte befindet sich eine Aussichtsplattform.

    Wieder auf dem Rückweg fahre ich durch Duisburg-Homberg, wo sich inmitten eines tristen Ensembles von fünf gewaltigen und recht baufälligen Hochhäusern das steinerne „Mahnmal VI“ von Alf Becker aus 1989 findet. Vermutlich wird gemahnt solche Bausünden in Zukunft zu vermeiden. Zwei der fünf 20-geschossigen Klötze mit je 360 Wohnungen aus den 70er Jahren wurden mittlerweile von der Stadt aufgekauft und werden im nächsten Jahr gesprengt.

    Auf dem Bild im Hintergrund sind übrigens nicht die besagten Hochhäuser, aber viel schöner sind die auch nicht.

    Zurück über den Rhein und fast schon zuhause entdecke ich umrahmt von Straßenbaustellen ein weiteres Mahnmal. Das „Mahnmal zur Erinnerung an die Deportation jüdischer Kinder aus Duisburg“ steht in Bahnhofsnähe und erinnert an Kinder, die vom Duisburger Hbf aus in Konzentrationslager gebracht wurden.


    Hinter den vergitterten Durchbrüchen findet man Namenschilder der Betroffenen.

    Entworfen von Gerhard Losemann steht es hier seit 2012 und soll nach Abschluß der Umbauarbeiten näher an den Bahnhof rücken.

    • kreuzbube schreibt:

      Wohnblocksprengung hat man hier in Leipzig auch betrieben. Im Stadtteil Grünau ist die Bevölkerungszahl nach der Wende von 80.000 auf 40.000 zurückgegangen – trotzt der vielen Skulpturen, die die DDR dort aufstellen ließ…
      Die Grubenlampe ist auch wieder so was Monumentales, das primär dekorativ ist. Nichts dagegen zu sagen, einen Turm so zu gestalten, aber man sieht in diesen Dingen immer nur exakt eine Sache: Ein Grubenlampe in groß. Es lässt nie andere Deutungen zu und man steht nie davor und kann etwas Neues für sich darin entdecken. Ich hätte die Lampe wenigstens verbeult da hingestellt, so als hätte sie einer weggekickt.

      • Markus schreibt:

        Deiner Meinung zum Geleucht muss ich zustimmen. Zumindest aber ist Sie farblich verfälscht und wird nachts mitsamt ihrer Umgebung rot angestrahlt, was einen glühenden Eisenstrom darstellen soll, der wiederum die Verbindung des Bergbaus zur Stahlindustrie widerspiegelt.

      • kreuzbube schreibt:

        Man hätte auch eine überdimensionierte, verrostet Spitzhacke daneben in den Boden stecken können, so als hätte sie der letzte Bergarbeiter einfach dort zurückgelassen.

  8. Markus schreibt:

    Manche Dinge kann man auch gut im dunkeln fotografieren (na ja, mit ’ner ordentlichen Kamera zumindest, aber nur bedingt mit der Handy-Knipse).
    Gestern nach der Arbeit, auf einer verlängerten Bike2Home Fahrt, bin ich an Duisburgs sicher schönster Landmarke vorbeigefahren.
    „Tiger & Turtle, Magic Mountain“ von Ulrich Genth und Heike Mutter heißt die riesige Skulptur aus verzinktem Stahl, die am ehesten als begehbare Achterbahn beschrieben werden kann. Auf der 35 m hohen Heinrich Hildebrand Höhe, einer Schlackehalde der 2005 geschlossenen Zinkhütte, thront seit 2011 die nachts beleuchtete Skulptur. Bis auf den Looping ist das Objekt komplett begehbar.


    Und noch mal aus der Ferne:

  9. kreuzbube schreibt:

    „Immer wieder montags“ von Florian Peteranderl, 2009. Steht an einem Schotterweg im Gebiet um den Markkleeberger See und ist aus rotem Porphyr, der ca. 50 km weiter abgebaut wird. Ob der Künstler jeden Montag einen solchen Brocken verarbeitet?

    Noch zwei bis zum Hopser in den Besenwagen…

  10. randonneurdidier schreibt:

    Das stimmt wohl, in Berlin ist der Vorrat fast unerschöpflich, wenn auch die Qualität manchmal „nich so dolle is“.

    • prieditis schreibt:

      „Qualitätskunst“! Ganz genau! ;o)
      Nee, im Ernst: Obwohl ich mich ja mitunter als „Kunstverbesserer“ betätige und mit dem Kugelschreiber die ein oder andere Macke in Ölgemälden kaschiere… ich würde mir eigentlich kein Urteil über die „Qualität“ anmaßen. Klar, ich mache mich oft lustig über die Arbeiten der Kollegen. Sei es, indem ich die Titel durch besser passende Alternativen, gerne auch in Ausstellungen… kurz: Ich denke mir bei „fragwürdiger Qualität“ der Kunst oft: „Potzblitz! Mit welchem Husarenstück hat er diesen Mist an den Mann gebracht?“ Und das ist mit großem Respekt verbunden. =)

      Im übrigen sitze ich hier mit nach unten abgeklappter Kinnlade.
      Großartig, was hier alle Mitbewerber aufgetan haben!
      Ich selbst bin schon im Besenwagen….

      • randonneurdidier schreibt:

        Was ist schon die „Qualität“ in der Kunst? Auch ich werde mir nicht anmaßen, das beurteilen zu können. Spricht mich ein Werk an, bringt es mich zum Nachdenken, zum Lachen, zum Grübeln… erreicht es mich irgendwie. Das ist für mich entscheidend. Wenn dann jemand seine Werke erfolgreich vermarktet, Werke, die mir überhaupt nichts sagen, dann habe ich zumindest Respekt vor der Verkaufsstrategie. „Die Kunst ist eine Vermittlerin des Unaussprechlichen.“ diese Definition soll von Goethe stammen. In diesem Sinne suche und finde ich weiter.

      • kreuzbube schreibt:

        Das wird ’ne gesellige Sache im Besenwagen. Ich lass‘ mich jetzt auch mal weiter zurückfallen. Habe mit Telefonwechsel gleich mal auch ein paar Fotos gelöscht… Und ob ich dieses Jahr noch einmal nennenswert aufs Rad steige, ist eher fraglich. Beobachten wir also den sich sich abzeichnenden Zweikampf der Spitze.

      • kreuzbube schreibt:

        „Ziel der Kunst ist, einfach eine Stimmung zu erzeugen.“ Meinte Oscar Wilde.

        Das Deutschlandradio mit folgendem Beitrag:

        Besprüht, verrostet, missachtet. Kunst im öffentlichen Raum: Schaut sich das einer an?

        Auszug:

        „Darf ich Sie was fragen?“
        „Ja, schnell!“
        „Kennen Sie das Ding?“
        „Nee, was ist das denn?“
        „Das ist ein Kunstwerk.“
        „Nee, das kenn ich auch gar nicht. Ich komm hier so oft auch nicht vorbei. Sieht aus wie n Piercing, nä… Ich muss weiter, Tschüss!“

      • prieditis schreibt:

        Vor einiger Zeit habsch mich mit einer Restauratorin über Außenskulpturen unterhalten.
        Sie beklagte, dass es kaum Erfahrungsaustausch unter den Restauratoren gäbe. Es sind ja meist befristete Arbeitsverträge, oder Honorar-Stellen, oder Pro bono…
        Große Probleme bereiten wohl Plastik-Plastiken, weil das Polyurethan irgendwann ausbleicht. Es lässt sich ab und an polieren, aber nicht unbegrenzt.
        Kalk aus Springbrunnen greift Glas an, Ephemere (Grünzeugs, z.B.), naja, die vergammeln einfach. Sogar Schrottskulpturen bereiten Probleme (da konnte ich als Dilletant mal ordentlich auftrumpfen, weil ich aus Langeweile im Studium den Wärmeatlas in der Präsenzbibliothek und weiterführende Lektüre…).
        Also, kurz gesagt: Kontaktkorrosion. Kennt man ja auch vom Schrauben am Rad.

        Ich kann übrigens Vernissagen uneingeschränkt ans Herz legen! Was ich da schon alles gehört habe! Haha.
        Ich muss auch mal wieder eine machen… das ist immer so lustig =)…

      • kreuzbube schreibt:

        Ich bleibe ein Freund der Bronze. Aus den genannten Gründen, denn was aus anderen Materialien so wird, sieht man z.B. hier. Total verformt, der Balalaikaspieler:

        Übrigens, in Zürich konnte ich damals beobachten, wie neu aufgestellte Kunst aus verrostetem Stahl in einem Szenequartier Fflugs zu Urinalen wurden. Es scheint da Vorlieben zu geben bei den Stehpinklern.

  11. randonneurdidier schreibt:

    Der Markus sucht und findet ausdrucksvolle Plastiken und sammelt Punkt um Punkt. Wer hätte das gedacht: In Duisburg und Umgebung! Vor zwei Jahren habe ich im November meine Saisonabschlussfahrt nach Moers gemacht, und kein einziges Kunstwerk ist mir ins Auge gesprungen. Am kommenden Wochenende werde ich von Berlin aus hin nach Westen starten. Schaun mer Mal, was da noch vorbeikommt.

    • Markus schreibt:

      Da nähere ich mich gerade mal ein wenig der Ausreißergruppe an, da wird schon wieder mit Tempoverschärfung gedroht 😉
      Ja, Berlin ist sicher ein Füllhorn, aber auch so groß wie Duisburg, Moers, Essen, Bochum, Oberhausen, Bottrop und Herne zusammen. (Berlin ~ 892 km², Du-Mo-E-Bo-Ob-Bot-Her ~ 885 km²) Das heißt, auch in Berlin musst Du ordentlich Strecke machen und hier im Ruhrgebiet gibt’s sicher nicht viel weniger als in Berlin zu entdecken. Richtig schwer habens nur die, die weit draußen auf dem platten Land leben. Die Tage sind halt im Moment kurz, das macht es schwer.
      Ich bin auf deine Ausbeute am Wochenende gespannt.

  12. kreuzbube schreibt:

    Noch geschwächt, mache ich eine halbherzige Anstrengung, ein paar Werke nachzutragen. Heute:

    „Erregter Pelikan“ von Rudolf Oelzner aus dem Jahr 1957. Der Pelikan erregt sich im Clara-Zetkin- Park in Leipzig.

    Von Rudolf Oelzner hatten wir vor Monaten schon ein paar Sachen hier gesehen, nämlich Bronzen auf dem Campus der DHfK, eine Gruppe in der Karl-Liebknecht-Str. sowie eine Steinskulptur vor dem Zentralstadion. Auch den Pelikan gibt es -wie neulich den Bären von August Gaul- ein weiteres Mal in Berlin, genauer gesagt im Tierpark Berlin-Friedrichsfelde.

  13. Markus schreibt:

    Die 100 will ich wenigstens noch schaffen, wenn ich auch den randonneurdidier vermutlich nicht mehr einholen werde.
    Bei meiner letzten Runde zur Regattabahn habe ich doch glatt ein Objekt übersehen. Das konnte ich gestern bei schönstem Wetter dann nachholen, da ich ausnahmsweise früh Feierabend hatte.
    „Zerrissenheit“ nennt sich die Arbeit von Bernd Bodechtel, die ebenfalls 1981 hier entstand.

    Relativ viele Werke erinnern an die dunkle Zeit des Nationalsozialismus. Eine der dunkelsten Stunden der jüngeren Vergangenheit in Duisburg ist die Tragödie bei der Loveparade im Jahre 2010, wo 21 junge Leute starben. Ein Jahr später wurde in einem kleinen Park neben dem Karl-Lehr-Tunnel, wo das Unglück geschah das „Mahnmal Loveparade“ errichtet, entworfen von Gerhard Losemann.


    Eine Seite stellt das Chaos der aus dem Gedränge flüchtenden Menschen dar, auf der anderen Seite sind die 21 Namen der Opfer und das Datum aufgeführt.

    Vor ein paar Tagen schon habe ich im Tunnel selbst, genau an der schmalen Treppe, wo die Massenpanik ausbrach das Mahnmal „Liebe hört niemals auf“ des Duisburger Künstlers Rüdiger R. Lorenzo Eichholtz aufgenommen. Am fünften Jahrestag, 2015, wurde es errichtet nach Vorschlägen von Angehörigen der Opfer. In sechs weiteren Sprachen, den Sprachen der Opfer, steht der Titel auf der Tafel neben Feldern für die individuelle Gestaltung, die teils mit Bildern der Verunglückten versehen sind.

    Vor dem Haus des Handwerks steht eine Bildhauerarbeit ohne Titel von K.H. Sondermann von 1983.

    Zurück geht es nach Hause mit einem Abstecher zum Steinbart-Gymnasium. Hier ist die stählerne „Ikarus-Plastik“ nach einem Entwurf von Tanja Parchem aus 2006 zu sehen, die 2007 auf einem alten Sockel aufgestellt wurde. Auf dem Sockel stand ursprünglich eine Bronzebüste von Quintin Steinbart die im 2. Weltkrieg zerstört wurde. Bei Ausschachtungsarbeiten wurde der Sockel wiederentdeckt und als Basis für den Ikarus verwendet.

    • kreuzbube schreibt:

      Mir gefällt das vor dem Haus des Handwerks. Das scheint mir sehr stimmig für seinen Standort.
      randonneurdidier lässt sich nur einholen, wenn er das Fahren einstellt. In Berlin kann er jederzeit beliebig nachlegen. Gerade habe ich von 50 weiteren Skulpturen dort erfahren, die hier noch gar nicht zu sehen waren.

  14. Markus schreibt:

    Einen hab ich noch.
    Wie so oft – jeder hier in Duisburg kennt das Ding, aber keiner weiß wie es heißt, geschweige denn von wem es stammt (Ich nehme mich da gar nicht aus).
    Auf meiner Fahrt gestern habe ich diesen Aluminium-Polyeder im Bertasee fotografiert und mich dann eine ganze Weile im Internet getummelt um rauszukriegen um was es sich denn hier handelt. Es ist die „Gezeitenboje“ von K-L Schmaltz, der eigentlich Karl-Ludwig heißt und ist seit 1979 hier verankert. Seine kristalline Form steht in Opposition zur umsäumenden Natur, sagt der Künstler.

  15. Markus schreibt:

    Heute war es relativ trocken und ich konnte noch eine kurze Runde drehen. Auf der Klönnewiese an der Regattabahn gab es noch einiges zu entdecken.
    Hier wurden im Rahmen eines Steinbildhauersymposiums anläßlich des 100. Geburtstages Wilhelm Lehmbrucks 1981 einiges unter freiem Himmel geschaffen, was dann auch erstmal an Ort und Stelle verblieb und teils später nochmal versetzt wurde.

    „Duisburger Welle“ von Hermann Brunotte

    „Fernsehecke“ von Henning Hammond-Norden

    „Block und Stele“ von Wolfgang Kuhn

    „Aufschichtungen“ von Erwin Schaab

    Etwas länger schon, nämlich seit 1974 standen die „Negativ-Bäume“ von Menashe Kadishman dort. Sie wurden beim Neubau eines Restaurants am Ufer des Bertasees mit Zustimmung des Künstlers 2008 umgesetzt.

    Später, nämlich 1985, kam von Klaus Osterwald die Stahlblechplastik „Sänger und Schraube“ hinzu.

    Nicht weit von dort, am Klinikum Kalkweg, findet sich die „Raumsäule 16/73“ von Erich Hauser aus dem Jahre 1973

  16. kreuzbube schreibt:

    Leider war die Linse beschlagen (ich hatte eine viel zu warme Jacke an und tüchtig gedampft), und das ausgerechnet bei diesem Werk von August Gaul, einem der wichtigsten deutschen Bildhauer, der die Skulptur ins 20. Jahrhundert gebracht und modernisiert hat:

    „Bär auf der Kugel“, von August Gaul, 1904. Standort ist der Clara-Zetkin-Park.

    Die „Farbgestaltung“ mittels Spraydosen geht natürlich nicht auf Gaul zurück. Der Bär stand lange Zeit in Büsche eingepackt und unversehrt im Park. Dann wurden die Sträucher und Büsche drum herum weggeschnitten. Das ist ihm nicht bekommen.

    Weil randonnerdidier mir neulich einen Punkt beschert hat, möchte ich mich heute revanchieren. Einen weiteren Abguss des Bären findet man in Berlin in der Wuhlheide, am Haus Natur und Umwelt.

  17. Markus schreibt:

    Einen habe ich noch ausgegraben, zugegebenermaßen aufgenommen zu einer Vor-Artfahr-Zeit.
    Hier am Niederrhein und im Ruhrgebiet gibt es etliche Abraumhalden aus zahlreichen, mittlerweile stillgelegten, Kohlebergwerken. Viele dieser Halden sind inzwischen zu einem Naherholungsgebiet umgestaltet geworden und auf einigen gibt es Landmarken, die häufig durch Künstler gestaltet wurden.
    Das „Hallenhaus“, welches auf der 102m hohen Halde Norddeutschland in Neukirchen-Vluyn thront, wurde 2006 von der niederländischen Künstlergruppe „Observatorium“ (http://www.observatorium.org) gestaltet.

    • kreuzbube schreibt:

      Das gefällt mir! Aber einen Punkt gibt’s trotzdem nicht… 😉
      Der Grund: Ich könnte sonst aus vielen Jahren Fotos mit hier rein nehmen, die eins meiner Räder vor Kunstwerken zeigen. Denn auch vor dem Start des Artfahrens habe ich schon fleißig geknipst und der Rückgriff aufs Archiv würden den Charakter des Wettbewerbs verfälschen. Ich könnte dann ja -je nach Zwischenstand der Wertung- am letzten Tag noch die benötigte Anzahl von Bildern hochladen.

      • Markus schreibt:

        War im April 2015, da gabs noch kein Artfahren, oder? Aber vielleicht schaff‘ ich es da ja noch mal hin. Kleine Haldenrunde wäre im Prinzip kein Problem, nur ist es nach der Arbeit schon so dunkel….

  18. kreuzbube schreibt:

    Zwischen die Physiotherapietermine passt vereinzelt doch noch eine Skulptur. Das sind mir auch die liebsten: Jene, die ich unverhofft entdecke, wie die große Bronze „Aktion“ (300 x 400 x 400 cm) an der Otto Berndt Steffen von 1984-1990 gearbeitet hat. Ursprünglich war sie ein Auftragswerk zum Thema „Sport“, aber das Ergebnis ist so vielschichtig, dass jeder etwas anderes daraus lesen kann. Die Bronze steht heute neben dem alten Gasometer in der Richard Lehmann-Straße in Leipzig, in dem die riesigen Panoramabilder und Ausstellungen von Yadegar Asisi gezeigt werden.

    • randonneurdidier schreibt:

      so wie ich sehe, wird der Art-Endspurt noch kurzweilig, vielfältig, anspruchsvoll. Interessante Sachen gibt es offensichtlich genauso in Duisburg wie in Leipzig zu entdecken. „Glück auf!“

      • kreuzbube schreibt:

        Ich möchte wenigstens die 100 voll machen. Das müsste Leipzig noch hergeben. Normalerweise hätte ich heute in Bitterfeld/Wolfen noch das eine oder andere Werk mitnehmen können, aber die dortige CTF musste ich meiner Schulter wegen leider sausen lassen.

  19. Markus schreibt:

    Langsam ernährt sich das Eichhörnchen. Schnelle Sprints sind im Moment nicht mehr drin, aber steter Tropfen… – ihr wisst schon.
    Heute noch eine kurze Runde gedreht um ein paar bisher liegen gebliebene Kunstwerke einzusammeln.
    In Duisburg-Kasslerfeld findet man „Erfahrbare Wände“ von Gabriella Fekete von 1999. Es steht vor der Stelle wo 1933 vier Duisburger Gewerkschafter von den nazis ermordet wurden.

    An die selben Vier erinnert ein weiteres „Mahnmal vor dem DGB-Haus“ von Dani Karavan aus 2004.

    Vor dem Rathaus steht ein weiteres Mahnmal von 1984 aus Bronze, welches schlicht „Mahnmal auf dem Burgplatz“ heißt. Auch dieses erinnert an alle ermordeten Gewerkschafter. Stellvertretend sind die besagten vier genannt.

    „Bildpfeiler“ nennt Wolfgang Obertreis seine Steinskulptur im Wasserviertel, die 1963 geschaffen wurde.

    Am Innenhafen finden wir eine Bronze, die das historische Duisburg zeigt. Andreas Dilthey schuf diese 1990 nach einem Stadtplan von 1566 des Mercatorschülers Johannes Corputius.

    • kreuzbube schreibt:

      Dürften wir von der schönen Bronze „Mahnmal auf dem Burgplatz“ noch den Künstler wissen? Den braucht es für einen Punkt.

      Und der Stadtplan… nun ja, er ist aus Bronze, aber doch eher eine Handwerksarbeit, oder? Zwar gelungen, aber worin steckt in der Umsetzung einer 2-D Vorlage in 3-D ein schöpferischer Ausdruck?

      Wie ist die Meinung der weiteren Teilnehmer? Kunst oder nicht? Punkt oder nicht?

      Einstweilen gebe ich drei Punkte, mit Aussicht auf mehr.

      • Markus schreibt:

        Oh, tatsächlich, den Künstler habe ich glatt vergessen. Bzw. die Künstlerin, denn es ist die Bildhauerin Hede Bühl.

        Und beim Stadtplan stimme ich den bedenken zu. Ist er doch eigentlich auch eher ein Relief.

      • randonneurdidier schreibt:

        ja, solch ein Stadtplan ist zwar nützlich und schön anzusehen, Kunst würde ich das aber nicht nennen. Kunsthandwerk wohl eher. Die Grenze zu ziehen, ist manchmal schwer. Mir geht es so, wenn ich irgendwelche grob behauenen Klötze entdecke, die als „Kunst“ daherkommen. Halten wir unseren eigenen Maßstab hoch! Zur Ehre der wirklichen Künstler, die Eindruck hinterlassen.

      • kreuzbube schreibt:

        Besten Dank, ein Punkt mehr.

  20. kreuzbube schreibt:

    Aus Eiche und Pappel ist dieser „Überwachungsapparat“ von Stephan Voigtländer aus dem Jahr 2007, den ich heute nachtragen kann. Er steht oberhalb von Pier 1 am Cospudener See und ist Teil einer ganzen Reihe weitere Holzskulpturen, die dort nach einem plein air stehen geblieben sind. Sagen wir es mal so, alles in allem reißen einen die Arbeiten nicht vom Hocker und so möchte ich nur einen Punkt für das ganze Ensemble.

  21. Markus schreibt:

    Mit einem Mordssprint enteilt Randonneurdidier am Horizont. Da geht mir langsam die Puste aus. Ich werde wohl die Tage nochmal auf Pirsch gehen müssen um den Abstand nicht zu groß werden zu lassen.
    Aber ein paar habe ich noch auf Lager:
    „Besuch in Rom IV“ von 1997/1998 heißt das Werk von Michael Schoenholtz

    Relativ unscheinbar kommt der „Vogel aus Stein“ von Pinuccio Sciola von 1985 daher

    Einen weiteren Bogomir Ecker namens „Boden / 1 Hertz“ von 1998/1990 finden wir außerhalb des Kantparks vor dem Lehmbruckmuseum.

    Gegenüber steht noch ein Berto Lardera von 1963 namens „Dramatische Gelegenheit VIII“

    Mit dem „Sternengucker“ von Roger Löcherbach aus 2006 sind nun alle Werke im Kantpark abgearbeitet.

    Eine Gemeinschaftsarbeit von Gerhard Losemann und Hans-Jürgen Vorsatz steht auf dem Dellplatz. „Technik – Natur“ 1987/1988. Leider reichlich beschmiert.

    • kreuzbube schreibt:

      Der Sternengucker gefällt mir! Dass Technik-Natur beschmiert ist, wundert mich nicht. In einem Park wegen die Werke eigens in Szene gesetzt, das bremst den Vandalismusdrang etwas aus. Inmitten der urbanen Bebauung untergehend sind solche Plastiken nur einer der vielen Gegenstände aus Stein. Sie verwittern ohnehin, was die Hemmschwelle noch einmal senkt. Ich bleibe bei meiner Bewertung, dass die Bronze das Material der Wahl ist, wenn es um Skulpturen geht.

  22. randonneurdidier schreibt:

    Kraft-Art-Akt: Mit meinem Potsdam-Guide Peter habe ich reichlich Beute gemacht in dieser beeindruckenden Stadt. http://randonneurdidier.wordpress.de/artfahren

    • kreuzbube schreibt:

      Du stellst mich auf die Probe. Ob ich so weit noch zählen kann? 31?

      Die Fülle an Skulpturen in Potsdam hatte ich bereits erkannt, anlässlich der Suche nach weiteren Infos zu Mattheuers „Jahrhundertschritt“, der ja auch hier in Leipzig steht. Allein, mir fehlte die Zeit, mal wieder dort hin zu fahren. Aber Du versorgst uns ja nun ausreichend mit Fotos.

      Die Bronzen von Cremer & Co. dürften sich in den neuen Bundesländern wohl landauf-landab in einander sehr, sehr ähnelnder Weise finden lassen. Und sogar für mich fährst Du Deinen Punkt mit ein: Die Bronze „Das Tanzpaar“ steht auch im Leipziger Clara-Zetkin-Park, allerdings ohne Hinweise auf Werk und Urheber. Nun sind wie schlauer:

      • randonneurdidier schreibt:

        Nach dieser Überdosis Cremer & Co bin ich motiviert, wieder die kraftvollen, modernen, mutigen Künstler/ Werke zu suchen. Der Hajek und auch der Mattheuer haben ungleich mehr Eindruck bei mir hinterlassen als alle Cremers zusammen. Aber auch das liegt sicher immer im Auge des Betrachters. Im Endspurt werde ich mich auf die Lüpertz & Co stürzen. Allein, davon gibt es nicht so viele. Schade.

  23. randonneurdidier schreibt:

    Wenn der Markus das Tempo anzieht und der Kreuzbube im Schnee versinkt, ja genau dann ist es Zeit, auch „Art-Gas“ zu geben. Der Campus Berlin Buch ist eine wahre Fundgrube: http://randonneurdidier.wordpress.de/artfahren/
    Wenn nur Hände und Füße bei der Kälte nicht so schmerzen würden…

    • kreuzbube schreibt:

      Der Schnee war eine äußerst kurze Episode. Es ist eher der Schlamm, in dem ich jeden Tag wate…

      Ich habe derzeit ein paar andere Sachen um die Ohren und bitte daher um Nachsicht, wenn die Aktualisierung des Punktestands etwas in Verzug gerät.

  24. kreuzbube schreibt:

    Wir hatten gestern morgen den ersten Schnee! Wenn man dann noch zu den nächsten drei Skulpturen absolut null Informationen bekommt, bremst das die Motivation, aufs Rad zu steigen, stark aus…

  25. Markus schreibt:

    Dann will ich noch mal kurz das Tempo anziehen.
    Habe ich doch noch einiges in petto aus dem benachbarten Kantpark.
    Ein weiterer Ansgar Nierhoff mit dem Titel „…der Liebe“ von 2003 ist dort zu finden in Form von zwei grobgeschmiedeten Stahlkugeln

    Dani Karavan hat es ja mit großformatigen, begehbaren Werken. Der „Dialog“ von 1989 ist da noch eins seiner Kleineren.

    Ebenfalls ein wenig Platz bräuchte man, wollte man sich die „Skulptur für eine Ebene“ von 1997 von André Volten in den Garten stellen.

    Die „Skulptur für einen Baum“ von Claus Simon (1989/1990) ist schwerlich an einen anderen Ort zu bringen, da sie zu dem (schon vorhanden gewesenen) Baum dahinter erdacht wurde.

    Eine große Bronzehand mit ungewöhnlichen Details zeigt „Ägypten“ von Eduardo Paolozzi (1990)

    Recht sachlich benannt ist das Werk von Günter Tollmann. „Bewegliche Plastik PA11“ heißen die beiden unabhängig um eine gemeinsame Achse drehbaren Edelstahl-Segmente von 1971

    Benachbart steht die „Würfelkonstruktion 3/73“ von Alf Lechner (1973)

    Wieder ein Stück weiter und aus gleichem Material ist die „Raumsäule 17/70“ von Erich Hauser aus dem Jahr – richtig – 1970

    Mit der „Figur 29-Formation“ von Rudolf Hoflehner datiert 1959/1960 soll es das für heute erstmal gewesen sein

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