★ The Nova Is Over

It’s safe out there
And now you’re everywhere

Just like the skies
Brendan’s Death Song, Red Hot Chili Peppers

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Der Gute Bubi war der Namensgeber und in der Anfangszeit der Inhalt dieses Blogs. Ohne ihn gibt es diesen Blog nicht mehr.

Ein zweites Leben lernen in 50 Folgen. Das war das ursprüngliche Konzept. Zuerst andernorts, dann hier. Das Radfahren war zunächst nur Lückenfüller, Episoden, die ich zwischen die Episoden schob. Hat man es mit ernsten Problemen zu tun (und ein aggressiver, bissiger Notfallhund ohne jedes Sozialverhalten ist ein ernstes Problem), dann ist es die schlechteste Idee, sich nur noch mit dem Problem zu beschäftigen. Keinem der Beteiligten geht es dadurch besser und das Problem wird auf diese Weise auch nicht kleiner.

Rio hatte nach einem misslungenen Start in sein Dasein ein gutes, zweites Leben. Acht Jahre hat er mit uns verbracht. Ich hätte ihm gewünscht, dass es noch etwas länger andauert. Das war ihm nicht vergönnt und auch uns war es nicht vergönnt, dieses eine Mal nicht die Entscheidung treffen zu müssen, bei der man nach all Jahren und den vielen Tieren nie eine Routine entwickelt.

Zwischen all dem und darüber hinaus also das Rad, mit all seinen Folgeerscheinungen und -beschäftigungen, sogar in viel mehr als 50 Folgen. Gleichwohl sollte das hier nie eine daily soap werden, in der ich die Welt an meinen Alltäglichkeiten teilhaben lasse. Das langweilt die Leute, außer vielleicht jene, die sowieso zu viel Langeweile haben, und es langweilt auch mich. Und ich mag mich nicht wiederholen. Wenn ich selbst nicht mehr gespannt bin auf das, was ich wohl als nächstes sagen werde, dann wird es Zeit für Veränderungen. The times, they are a changing. Blog-Stop.

Es war schön und ich freue mich bis heute über jeden, der mich hier im Laufe der Jahre einmal besucht hat. Den einen oder anderen werde ich wiedersehen, ich bin ja nicht aus der Welt. Ein Hintertürchen jedoch bleibt: Der Ausgang der Unendlichen Rundfahrt ist noch immer offen. Ein letzter Turm, dass wäre die beste Art, die Karriere zu beenden. 2017, Abschiedstournee Kreuzbube.

Gute Fahrt!

tecnosrio

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Art nach der Fahrt

Und damit haben wir unsere Gewinner. Da ich außer Konkurrenz gestartet bin, gehen die ersten drei Plätze – in dieser Reihenfolge- an randonneurdidier, Markus und prieditis. Wie versprochen und noch dazu pünktlich zu Weihnachten gibt’s Geschenke und die verteile ich so: Der Erstplatzierte randonneurdidier hat die erste Wahl. Dann darf sich  Markus etwas aussuchen  – und prieditis muss nehmen, was übrig bleibt… 😉

Die zur Auswahl stehenden Preise: Weiterlesen

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Auf den Ästen, in den Gräben

Und der Wald, er steht so schwarz und leer,
Weh mir, oh Weh,
Und die Vögel singen nicht mehr. „Ohne Dich, Rammstein
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Erster Teil.

In dreieinhalb Stunden, lobte Heinrich Mann in den 1920er Jahren, könne er von der Hauptstadt aus mit dem Zug auf die Insel Usedom fahren. Heute, im dritten Jahrtausend, dauert die Fahrt von Berlin aus fast vier Stunden. Die monumentalen Überreste aus Beton und jeder Menge Stahl, die wir hier sehen, bringen uns der Erklärung näher.

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Ohm ist zwecklos

„Mountainbikes, cross bikes, road bikes – I got them all, but the E-MTB is by far the most used one.“ Mike Kluge
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Tja:

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Oder er hier, Steve Ballmer, Microsoft Vorstand im Jahr 2007, angesichts des damals neuen iPhones – bevor davon 900 Millionen verkauft wurden… $500 for a phone???? LOL … „und es hat nicht mal ein Keyboard, weshalb es für Geschäftskunden nicht in Frage kommt.“ 

Und schon wäre alles vom Tisch gewischt, was man meiner nicht sonderlich kühnen Prognose entgegen halten könnte: In allerallerspätestens zehn Jahren wird es quer durch die gesamte Bevölkerung das Normalste von der Welt sein, mit einem strombetriebenen Rad unterwegs zu sein. Ohne, dass noch jemand darüber nachdenken oder pro und contra diskutieren wird. Gut, ich räume ein, zu dieser Ansicht gehört nicht viel, sie liegt ja nahe.

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Anneke eckt an

Anneke. In Delecke. Anner Ecke. Vom Turm.

Noch ’ne schöne Ecke auf dem Weg nach Delecke:

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Im Haine, ich

Tiefer Tann schimpft er sich nicht 
Nimmt Buche, Ahorn in die Pflicht.
Rot und gülden in des Herbstes Licht
Der Baum noch voll, das Laub noch dicht

Vorwärts, vorwärts, ohne Zag‘
Der Weg ist gut, er ist nicht arg

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kreuzbube ist sprachlos

Und äußerst fassungslos. Denn das ist beispiellos.

Los:

 

 

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Türmekegeln

vermisst toni

Ob es auch Punkte für Nachaufnahmen der Türme gebe? Es könnten ja auch Friedhofsmauern sein… Das war Tonis Frage, der Türmekegeln gehen wollte. 1000 Kilometer, ein Turm nach dem anderen. Anders als es das Foto, das als Aufhänger dient, weismachen will, ist er auch nicht verloren gegangen. Ich war stets im Bilde, welchen weiteren der verbliebenen Türme der Unendlichen Rundfahrt er mir auch noch weggeschnappt hat. Auf der Reise von Niedersachen nach Bayern waren das Hildesheim, Bodenwerder, Göttingen (und zu meinem Leidwesen auch noch beide dort!), Bad Kissingen, Würzburg, Lauf an der Pegnitz und Lattersbach. Weiterlesen

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